Geschichte des Vereins
Der Förderverein St. Elisabeth wurde 1997 von Pfarrer Franz Gluitz gegründet. Seine Wurzeln reichen aber bis ins Jahr 1894 zurück. Damals holte Pfarrer Knieriem 2 Vinzentienerinnen nach Glottertal, um die Krankenpflege im Tal zu sichern.
Eine der Schwestern war Schwester Borromäa, die vom Wahlenhof stammte und mit weltlichem Namen Katharina Rieder hieß. Sie gründetet den Krankenpflegverein, den viele Glottertäler noch immer in guter Erinnerung haben. Schwester Borromää kaufte von ihrem eigenen Vermögen Gelände und ließ das Schwesternhaus bauen, in dem Kranke und Pflegebedürftige aus dem Tal Aufnahme fanden. Das war mindestens aus zwei Gründen eine wichtige Maßnahme und ein Segen.
Einmal konnten die Schwestern ihren Dienst entweder ohne Entgelt oder gegen eine geringe Vergütung leisten. Einen Arzt konnten viele Menschen damals nicht bezahlen. Zum anderen gibt es erst seit 1970 eine Arztpraxis im Glottertal.

