Förderverein Pfarrkirche
Der Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Pfarrkirche St. Blasius in seiner Substanz zu erhalten. Zuletzt wurden die Putzsanierung fortgesetzt. Nach den kleineren Schäden am Hauptportal wurden die höher liegenden Schäden an der Sakristei ausgebessert. Nachfolgend werden die unteren Schäden, die man ohne Gerüst erreichen kann, in Angriff genommen.
Weiter möchte sich der Förderverein an der Erneuerung der Beleuchtung, die aus energetischer Sicht nicht mehr zeitgemäß ist, beteiligen.
Gerne nehmen wir auch neue Mitglieder auf. Sprechen Sie uns an, wenn auch Sie sich für den Erhalt unserer Pfarrkirche einsetzen möchten.
Außenrenovation der Pfarrkirche St. Blasius Glottertal ist geplant
Die letzte Außenrenovation unserer Kirche ist schon einige Jahre her, der Zahn der Zeit nagt beständig. Nach einer abschließenden Kostenschätzung ist die Sanierung beantragt.
Seit 2021:
- Tausch von zwei Holzfenstern im unteren Turmbereich und Insektenschutzgittern an den Dachtraufen sowie Ausbesserung von diversen Schäden am Außenputz und an Sandsteinteilen bei einer Arbeitshöhe von bis zu 25 m: 23.000 €
Neu:
- Geschätzte Kosten für Renovation: 130.000 €
- zusätzlich ca. 17.000 € bereits bewilligt für Renovation am 2. Bauabschnitt
Ein großer Teil der Kosten wird vom Förderverein getragen, dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!
Bankverbindung für Spenden:
IBAN: DE75 68050101 0023024458
Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Blasius e. V.
Schäden am Turm unserer Pfarrkirche St. Blasius Glottertal
Nachdem am 1. Bauabschnitt die Arbeiten zur Beseitigung von Schäden an den Putzfassaden und Sandsteinteilen bis 25 m Arbeitshöhe sowie dem Austausch der beiden maroden Holzfenster im unteren Turmbereich und der Insektenschutzgitter an den Dachtraufen unserer Pfarrkirche mit einem Kostenumfang von insgesamt rund 23.000 € aus Mitteln des Fördervereins Ende 2021 begonnen und im Sommer 2023 fertiggestellt werden konnten, stehen nun die Arbeiten am 2. Bauabschnitt über 25 m Arbeitshöhe an. Hier vor allem Sanierungsmaßnahmen am rund 46 m hohen Kirchturm.
Bei einer Anfang Juli 2023 mittels 72 m Hubsteiger durch Franz Scherzinger und Christoph Kern vom Förderverein zusammen mit Steinmetz Karl-Heinz Linder und Blechner Krönert sowie dem Maschinenführer der Fa. Becker durchgeführten Begutachtung des Kirchturms konnten zahlreiche Schäden an den Sandstein-Bauteilen festgestellt werden.
Der Zustand der Kupferblech-Deckung des Turmhelms ist trotz des im Verhältnis hohen Alters von mittlerweile über 60 Jahren recht gut. Hier gibt es zwar viele kleinere Löcher, Risse, und Macken, welche jedoch mit einem geringen Aufwand von geschätzten 2 Manntagen unter Verwendung eines wie bei der Begutachtung eingesetzten großen Hubsteigers beseitigt werden können.
Größere Sorgen bereiten neben etlichen Abplatzungen die zahlreichen offenen Fugen an den Sandstein-Bauteilen. Insbesondere an den Sandsteinabdeckungen am Übergang des achteckigen Turm-Oberteils zum quadratischen Turm-Unterteil sowie an den am Unterteil umlaufenden Sandsteingesimsen, wo über die offenen Fugen Wasser eindringen und zur Durchfeuchtung des Mauerwerks und somit zu Folgeschäden führen kann. Für das Schließen der offenen Fugen und der Sanierung diverser Sandsteinteile kann aufgrund des zeitlichen Umfangs von geschätzt 3-5 Wochen mit 2 Steinmetzen und der Wetterabhängigkeit der Einsatz des großen Hubsteigers bei einer Tagespauschale einschl. Maschinenführer in Höhe von rund 3.500 € keinen Sinn, sodass hierfür der Kirchturm bis unterhalb des Turm- helms aufwändig eingerüstet werden muss. Die auch bei der Begutachtung kontrollierten acht Sandstein-Kreuzblumen-Fialen auf Höhe der Glocken-Fenster sind in einem guten Zustand und auch die Verankerungen noch in Ordnung. Hier müssen lediglich ein paar wenige Verbleiungen punktuell an den Verankerungen nachgebessert werden. Bei der Kreuzblume auf dem Giebelfirst auf der West-seite der Sakristei allerdings scheint die Verankerung inner-halb der Kupferverkleidung am Kreuzblumen-Sockel nicht mehr ganz intakt zu sein, sodass dort zeitnah was gemacht werden sollte, um die Standsicherheit der Kreuzblume dort wieder herzustellen.
Im Zuge der Begutachtung wurde auch noch die Kupfer-eindeckung des Vorbaus auf der Südseite im Bereich des Beichtstuhls überprüft, wo die seitlichen Anbindungen der Verblechung an die aufgehenden Sandsteinpfeiler fachgerecht hergestellt werden müssen. Die gilt auch für die Wandanschlüsse der Blecheindeckung auf dem Verbindungsdach zwischen dem Hauptdach des Kirchenschiffes an den Kirchturm.
Christoph Kern als Baufachmann hat für die Pfarrgemeinde inzwischen eine Expertise über die Schäden am Turm der Pfarrkirche mit einer Kostenschätzung, welche bei rund 130.000 € liegt, erarbeitet und diese mit dem Erzbischöflichen Bauamt vorbesprochen, sodass das Gutachten nun über den Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit An der Glotter bei der zuständigen Verrechnungsstelle der Erzdiözese Freiburg zur Genehmigung und zur Gewährung eines Zuschusses aus dem Ausgleichsstock eingereicht werden kann. Zeitgleich müssen sich die Gremien zusammen mit dem Förderverein Gedanken darüber machen, wie die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen am Turm und der Arbeiten über 25 m Arbeitshöhe am 2. Bauabschnitt der Pfarrkirche (diese wurden im Jahre 2019 erstellten Gutachten mit rund 17.000 € geschätzt und auch schon genehmigt) gestemmt werden kann, da sich der Förderverein hier aufgrund der Höhe der Kosten maximal mit einem Drittel aus Rücklagen und noch zu erbringenden Spenden daran beteiligen kann. Ziel ist es, die Genehmigung bis Ende 2024 zu erhalten, damit man dann im Jahr 2025 mit den ersten Arbeiten beginnen könnte.
Um diese doch große Sanierungsmaßnahme stemmen und darüber hinaus unsere Pfarrkirche auch in Zukunft in einem guten Zustand erhalten zu können, ruft der Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Blasius Glottertal e.V. nun dazu auf, uns kurzfristig durch Ihre Spende und/oder langfristig durch Ihre Mitgliedschaft zu unterstützen.
Christoph Kern für den Förderverein der Pfarrkirche St. Blasius Glottertal e. V.









