Denzlingen St. Josef
- Blick in den Innenraum der Kirche
Aus der Emmendinger Bonifatiuskirche wird die Denzlinger Josefskirche
(von Dieter Geuenich)
Wenn auch die Zahl der Katholiken bis zum Jahre 1910 auf insgesamt 1865 Einwohner anstieg, wurde das religiöse und kulturelle Leben im Dorf zu dieser Zeit von ihnen noch kaum beeinflußt. Zudem war ihr Wunsch nach einer größeren Kirche anstelle der zu klein gewordenen Notkirche in der Hinterhofstraße angesichts der wirtschaftlichen Situation am Vorabend des Ersten Weltkrieges nicht realisierbar.
Da hörte man, dass in Emmendingen die katholische Bonifatiuskirche abgerissen werden sollte, um dem Neubau eines größeren Gotteshauses Platz zu machen. Auf Bitten der Denzlinger Katholiken überließen die Emmendinger der Nachbargemeinde ihr altes Gotteshaus, das nun Stein für Stein abgetragen, auf Ochsenkarren nach Denzlingen transportiert und dort in gleicher Form wieder aufgebaut wurde. Anstelle des kleinen Dachreiters fügte man nun jedoch einen Kirchturm hinzu und gab dem Gebäude eine halbrunde Chorapsis. Die Grundsteinlegung erfolgte am 21. Juli 1912 und schon am 14. September 1913 wurde die Kirche feierlich konsekriert.
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