Wenn ein lieber Mensch stirbt, bestimmen Betroffenheit, Trauer und Schmerz unsere Gefühle. Es kann sein, wir sind wie gelähmt und müssen doch so vieles Organisatorisches erledigen und auf die Reihe bekommen.
Suchen Sie ein Bestattungsinstitut, das Ihnen bei allen Fragen behilflich ist. Das Bestattungsinstitut nimmt mit unserer Kirchengemeinde Kontakt auf. Termin und Ort der Trauerfeier werden dann mit uns abgestimmt.
Bei Wunsch nach einem seelsorglichen Gespräch wenden Sie sich an uns. Unter der Telefonnummer 07666/91133-28 erreichen Sie eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger in unserer Kirchengemeinde.
Wir gestalten Trauerfeiern am Sarg oder an der Urne mit anschließender Bestattung. Es ist möglich eine Verabschiedung am Sarg zu feiern und zu einem späteren Zeitpunkt nach der Einäscherung die Urnenbeisetzung zu ermöglichen.
Wir gestalten die Trauerfeier, wenn die verstorbene Person Mitglied unserer Kirchengemeinde oder einer anderen römisch-katholischen Kirchengemeinde war. In anderen Fällen sprechen Sie uns an.
Das Bestattungsinstitut nimmt mit uns Kontakt auf. Wir melden uns bei der Person, die uns vom Bestattungsinstitut benannt wird und vereinbaren einten Termin für ein Trauergespräch.
Das Trauergespräch findet nach Wunsch entweder bei den Angehörigen zu Hause oder in den Räumen der Kirchengemeinde statt. Es dauert in der Regel etwa 1 – 1/12 Stunden.
Um was geht es im Trauergespräch?
In Gespräch geht darum, aus dem Leben des/der Verstorbenen zu hören und Wünsche und Ideen für die Trauerfeier miteinander abzusprechen und den Ablauf festzulegen.
In Abstimmung mit dem Seelsorger/der Seelsorgerin, der/die die Feier leitet, kann ich Lieder, Musik, Gebete, Fürbitten, Texte mit einbringen. Auch kreative Gestaltmöglichkeiten können miteinander auf den Weg gebracht werden.
Ein Mitglied unseres Seelsorgeteams wird, je nach Verfügbarkeit, die Trauerfeier leiten.
Die Trauerfeier beinhaltet das Eingehen auf die schwierige Situation des Abschieds und gleichzeitig in Wort und Musik die christliche Hoffnung, dass das Leben weitergeht. Dabei kann das Leben der verstorbenen Person in wertschätzender Weise in den Blick genommen werden.
Durch verschiedene Rituale am Grab wird die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod zum Ausdruck gebracht.
Das Weihwasser erinnert an die Taufe und das neue Leben bei Gott. Die Erde drückt aus, dass das Leben hier auf Erden vorbei ist und nicht so weitergeht wie bisher.
Das Kreuz erinnert an Tod und Auferstehung Jesu.
Blumen und Blütenblätter drücken Dankbarkeit darüber aus, dass vieles im Leben der verstorbenen Person bunt und fröhlich war.
Der Weihrauch ist ein Zeichen für die Würde des Verstorbenen.
Zum Abschluss der Feier kann sich jeder einzeln am Grab von der verstorbenen Person verabschieden.
Für die Feier selbst entstehen keine Kosten. Über alle weiteren Kosten (z.B. für die Musik und die Trauerhalle) informiert das Bestattungsinstitut.
Gerne sind wir bereit, in unseren Kirchen in den Tagen vor der Trauerfeier ein Totengebet (Totenrosenkranz). Äußern Sie das beim Gespräch mit dem Bestattungsinstitut oder rufen Sie unser Pfarrbüro direkt an.
Es gibt die Möglichkeit in einem Werktagsgottesdienst oder in einem Gottesdienst am Samstagabend des/der Verstorbenen in besonderer Weise zu gedenken. Das wird beim Trauergespräch angesprochen.
In allen Gemeinden wird falls gewünscht in den Schaukästen oder an der Kirche eine Todesanzeige ausgehängt.
In der Kirche St. Jakobus in Denzlingen kann für den Memento Stein, der hinten in der Kirche steht, ein Erinnerungsblatt gestaltet werden.
In der Kirche St. Maximilian Kolbe in Vörstetten kann im Hoffnungsbuch eine Seite für den/die Verstorbene*n gestaltet werden.
Im Trauernetzwerk der Kirchengemeinden Denzlingen – Glottertal-Heuweiler- Vörstetten Reute arbeitet ein ehrenamtliches Team von ausgebildeten Trauerbegleiter*innen zusammen.